FRITZ! zeigt wie smarte Heizungssteuerung und Matter-Integration Energie sparen können

Auf der Light + Building 2026 in Frankfurt stellte FRITZ! zwei Neuheiten vor, die Hausbesitzer interessieren dürften: den kompakten Heizkörperregler FRITZ!Smart Thermo 303 und die Integration des Smart-Home-Standards Matter in die FRITZ!Box 5690 Pro. Die Kombination verspricht mehr Flexibilität bei der Heizungssteuerung und damit potenzielle Energieeinsparungen.

Der neue Thermostat soll sich besonders einfach installieren lassen und über die FRITZ!Box gesteuert werden können. Die Matter-Integration ist dabei der entscheidende Faktor: Dieser neue Standard ermöglicht es, Geräte verschiedener Hersteller in einem System zu kombinieren. Für Verbraucher bedeutet das: Sie sind nicht mehr an ein einzelnes Ökosystem gebunden und können bei Bedarf auch Produkte anderer Marken einbinden.

Die Energieeffizienz-Versprechen solcher Smart-Home-Systeme sind bekanntlich groß. FRITZ! positioniert seine Router hier als zentrale Steuerungseinheit nicht nur für Internet und Telefonie, sondern auch für Heizung, Licht und Energieverbrauch. Die entscheidende Frage für Hausbesitzer bleibt jedoch: Rechnet sich die Investition in die neue Technik angesichts der aktuellen Energiepreise?

Ein konkreter Preis für den FRITZ!Smart Thermo 303 wurde noch nicht genannt. Erfahrungsgemäß liegen vergleichbare smarte Heizkörperthermostate zwischen 40 und 80 Euro pro Stück. Hinzu kommen die Kosten für die Basisstation, in diesem Fall eine FRITZ!Box. Die FRITZ!Box 5690 Pro ist aktuell für rund 350 Euro erhältlich.

Die Einsparpotenziale durch smarte Heizungssteuerung werden von verschiedenen Studien unterschiedlich bewertet: Realistisch sind 5 bis 15 Prozent weniger Heizkosten, abhängig vom individuellen Nutzungsverhalten und der Gebäudesubstanz. Bei einem durchschnittlichen Gasverbrauch von 20.000 kWh pro Jahr und aktuellen Gaspreisen von etwa 10 Cent pro kWh könnte das eine Ersparnis von 100 bis 300 Euro jährlich bedeuten.

Die Empfehlung für interessierte Hausbesitzer: Warten Sie zunächst auf konkrete Preise und Testberichte zum FRITZ!Smart Thermo 303. Prüfen Sie, ob Ihre bestehende Heizungsanlage mit smarten Thermostaten kompatibel ist. Und rechnen Sie genau durch, ob die Investition sich bei Ihrem individuellen Heizverhalten und Energieverbrauch innerhalb vertretbarer Zeit amortisiert. Die Matter-Integration ist dabei ein wichtiges Zukunftskriterium, das langfristig mehr Flexibilität und möglicherweise geringere Folgekosten verspricht.

(Bildrechte: FRITZ! GmbH)