Wer in einem älteren Haus lebt und im Keller Kartons oder Möbel lagert, kennt das Problem: Feuchtigkeit steigt aus dem Boden auf, Materialien weichen auf, und der Raum lässt sich nur eingeschränkt nutzen. Viele Eigentümer gehen dabei davon aus, dass nur eine komplett neue Bodenplatte Abhilfe schaffen kann – eine Annahme, die häufig zu unnötig aufwendigen Sanierungen führt.
Tatsächlich zeigt eine aktuelle Befragung, dass rund jeder fünfte Immobilieneigentümer in den vergangenen fünf Jahren von Feuchteschäden am Kellerboden betroffen war. Besonders betroffen sind Gebäude, die vor 1970 errichtet wurden. Diese verfügen im Keller häufig noch nicht über eine moderne Stahlbetonbodenplatte, sondern über Böden aus Ziegeln, gestampften Materialien oder dünnem Magerbeton – Konstruktionen, die deutlich anfälliger für eindringende Feuchtigkeit sind.
Bislang bedeutete eine Sanierung für viele Betroffene vor allem eines: hohen Aufwand. Sollte nachträglich eine neue Bodenplatte eingebaut werden, muss der alte Kellerboden meist vollständig entfernt werden. Das verursacht Schmutz, Bauschutt, Kosten und eine längere Bauzeit. Viele Hauseigentümer wünschen sich deshalb eine Lösung, die schneller umsetzbar ist und den Keller nicht in eine Großbaustelle verwandelt.
Nach Angaben des Sanierungsunternehmens ISOTEC wurde dafür ein spezielles Abdichtungssystem für Kellerböden entwickelt. Dabei wird auf den vorhandenen Boden ein mehrstufiges Beschichtungssystem aufgebracht, das aufsteigende Feuchtigkeit dauerhaft stoppen soll. In vielen Fällen lässt sich der Kellerboden so abdichten, ohne ihn vollständig auszubauen. Ob diese Lösung möglich ist, hängt allerdings immer von der konkreten Bausituation ab und sollte vor Ort fachlich geprüft werden.
Für Eigentümer ist vor allem der geringe Eingriff ein Vorteil: Der vorhandene Boden bleibt erhalten, offene Fugen und Unebenheiten werden vorbereitet, anschließend folgen Abdichtung und widerstandsfähige Nutzschicht. Schon nach kurzer Zeit kann der Keller wieder genutzt werden. Allerdings reicht eine solche Lösung nicht in jedem Fall aus. Bei besonderen Belastungen, etwa bei problematischen Untergründen oder dauerhaft drückendem Wasser (also Wasser, das mit Druck aus dem Boden aufsteigt), kann weiterhin eine neue Bodenplatte erforderlich sein. Umso wichtiger ist eine genaue Analyse des Schadensbildes.
Wenn der Keller ohnehin saniert wird, kann sich außerdem ein Blick auf die Kellerdecke lohnen. Gerade in unbeheizten Kellern geht über ungedämmte Decken oft Wärme aus dem Erdgeschoss verloren. Eine nachträgliche Dämmung kann den Wohnkomfort verbessern und den Energieverbrauch senken – eine sinnvolle Ergänzung zur Bodenabdichtung, die den Gesamtnutzen der Sanierungsmaßnahme erhöht.
Weitere Informationen zu Abdichtungslösungen für Kellerböden finden Interessierte auf der Website des Unternehmens unter www.isotec.de.
(Bildrechte: ISOTEC GmbH / Fotograf:Cornelis Gollhardt)